Großes Wegefährels

Großes Wegefährels

Wer im Juli das Großes Wegefährels in Isensee entlanggeht kann einiges in der Natur beobachten.
In den blühenden Linden tummeln sich das Großes Tagpfauenauge und der Admiral. Sie nutzen das
reichhaltige Nahrungsangebot. Daneben summen und sammeln Hummeln und Erdbienen in den
Bäumen und dem Blühstreifen entlang des Ackers.
An sonnigen Abenden erlebt man dann, wie sich Scharen von Schmetterlingen auf der Straße oder
entlang der Feldwege niederlassen und die Abendsonne genießen.
Schwalben jagen Insekten nach, Dorn- und Mönchsgrasmücke leben und jagen in den Buschhecken.
Hier und da hört man das Rufen der Schwarzkehlchen.
Im trockenen Gras entlang des Weges auf den Wiesen tummeln sich zahlreiche Heuschrecken-Arten.
Für die Vögel ein reich gedeckter Tisch.
Blickt man dann in das „Großes Fleth“, fallen zuerst die kleinen Seerosen auf, die hier wieder
zahlreich wachsen und blühen. Aber auch kleinere Pflanzen wie das Tausendblatt wachsen hier.
Auffällig ist allerdings auch der Untergrund der gelblich braun wirkt durch den ausgeschwemmten
Eisenocker, der im Winter und Frühjahr noch alles bedeckte und fast alles Leben unterdrückte. Doch
durch den häufigen Wasseraustausch mit der Oste stieg die Wasserqualität und die Pflanzen konnten
sich wieder ausbreiten.
Ein weiterer Effekt des Wasseraustauschs ist, dass Fische wieder ins Binnenland ziehen können.
Manche eine Fischart laicht hier dann auch, so dass man auch viele kleine Fische hier ziehen sehen
kann.

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